Bauherren

im Interview

Bauherren erzählen von ihren eigenen Erfahrungen mit einer Wohnraumlüftung und teilen ihre wertvollen Ratschläge.

Familie Wolfsgruber, Traunkirchen: "Klarer Vorteil: Der positive Effekt für Allergiker"

Daten zum Objekt

 

Neubau mit kontrollierter Wohnraumlüftung
Baujahr 2015
270 m² Wohnfläche

 

 

 

 

 

 

Herr Wolfsgruber, warum haben Sie sich für eine Komfort-Wohnraumlüftung entschieden?

Der Hauptgrund war die schwere Pollenallergie meiner Frau. Auch die positivere Energiebilanz war uns sehr wichtig.

 

Was für ein System nutzen Sie?

Wir haben eine zentrale Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Leider hat unsere Anlage keinen Energietunnel, das ist ein ca. 20 Meter langes und 25 cm dickes Rohr im Erdreich, durch das die Frischluft angesaugt und gleichzeitig durch das kühlere Erdreich im Sommer vorgekühlt wird. Im Winter wird die Frischluft dann durch das wärmere Erdreich vorgewärmt.

 

War der Einbau der Wohnraumlüftung schnell erledigt?

Wir haben 2015 neu gebaut und dabei wurde die Wohnraumlüftung von Anfang an mit eingeplant, somit war die Installation denkbar einfach.

 

Worin sehen Sie die Vorteile Ihrer Lüftungsanlage?

Der klare Vorteil ist der positive Effekt für Allergiker. Für meine Frau ist die Lüftung eine merkbare Erleichterung. Weitere Vorteile sehe ich in der Wärmerückgewinnung und in der guten Leistung in der Übergangszeit. Durch die Lüftung kann ich den Start der Heizsaison eine Zeit lang hinauszögern.

 

Gibt es auch Nachteile beziehungsweise Schwachstellen?

Im Winter wird die Raumluft schon trockener, was aber durch Zimmerpflanzen bzw. durch Wäsche aufhängen gut zu kompensieren ist. Und die mangelnde Kühlung im Sommer, wobei diese aber nur auf unsere Anlage und Einbausituation zurückzuführen ist.

 

Sind Ihre Erwartungen erfüllt worden?

Meine Erwartungen sind größtenteils erfüllt. Wobei im Nachhinein betrachtet, eine Kombination mit einer Klimaanlage wünschenswert wäre...

 

Ist die Bedienung einfach oder gibt es da technische Herausforderungen?

Alles sehr einfach. Die Geräte werden ja jährlich verbessert und vor allem intelligenter.

 

Nutzen Sie die Komfortlüftung ganzjährig oder nur im Winter?

Ich nutze sie ganzjährig. Im Sommer wird sie manchmal tagsüber abgeschaltet. Aber sonst läuft sie eigentlich Tag und Nacht.

 

Ist die Wohnraumlüftung so leise, dass sie nicht stört? Oder bemerken Sie Zugluft?

Man hört sie im Zimmer bei normaler Lüftungsleistung gar nicht. Im Partymodus bzw. bei Zwiebelanbraten/Kochen auf der höchsten Leistung ist ein leichtes Geräusch zu hören. Das Gerät selbst ist auf jeden Fall hörbar, das macht aber nichts, da es bei uns im Keller montiert ist. Zugluft ist absolut kein Thema.

 

Eine Wohnraumlüftung sollte fachgerecht gewartet werden. Ist die Wartung kompliziert?

Filter, also Grobpartikelfilter tauschen wir laut Herstellerangabe 1/4-jährlich, bzw. 1 x Jährlich die Pollenfilter. Das ist in 10 Minuten erledigt. Die Lüftungsrohrreinigung sollte nach 10 Jahren vom Profi gemacht werden. Hier haben wir aber noch keine Erfahrung bzw. keine Kostenschätzung. Der schnelle Blick in die Zu- und Abluftleitungen in Küche, Bad und Schlafzimmer lässt nach 5 Jahren noch keine Verschmutzungen erkennen.

 

Würden Sie sich wieder für eine Wohnraumlüftung entscheiden?

Auf jeden Fall. Aber mit Energietunnel und einer automatischen Abschaltfunktion, wenn die Außentemperatur im Sommer draußen wärmer ist als drinnen. Auch mit einer effektiveren Kühlfunktion, eventuell in Kombi mit einer Wärmepumpe zur Warmwassergewinnung im Sommer.

Familie Mossböck: "Auf jeden Fall wieder mit einer Komfortlüftung"

Daten zum Objekt


Neubau mit kontrollierter Wohnraumlüftung
Baujahr 2012
165 m² Wohnfläche
40 m² Kellerräume im Erdgeschoss

 

 

 

War die Gesamtlösung – alles aus einer Hand – für Sie ein Entscheidungskriterium? Wenn ja, warum?

Ja. Ein Kundendienst für das gesamte Heizungs- und Lüftungssystem war das ausschlaggebende Kriterium für die Entscheidung zu dieser Systemlösung.

 

In Ihrem Haus gibt es eine Wohnraumlüftung. Wie sind Ihre Erfahrungen damit?

Die Fenster können zum Schlafen auch im Sommer geschlossen bleiben. Das ist ein großer Vorteil, da wir in einem Neubaugebiet leben, in dem immer noch neue Häuser gebaut werden. So bleiben der Baulärm und auch der Lärm von der Straße draußen und drinnen herrscht trotzdem ein angenehmes Raumklima. Das ist auch für den kleinen Maximilian (2-jähriger Sohn) ideal.

 

Wie empfinden Sie die Luftqualität in Ihrem Haus?

Sehr gut. Vor allem in den Schlafräumen ist die Luftqualität viel besser als zuvor ohne Wohnraumlüftung. Auch die Schlafqualität hat sich deutlich gesteigert.

 

Haben Sie Probleme mit der Luftfeuchtigkeit im Winter?

Nach dem ersten Winter im Eigenheim, kann ein Vergleich zur vorherigen Wohnung gezogen werden. Im Vergleich ist die Luftfeuchtigkeit im Winter 2012 deutlich angenehmer gewesen. Die trockene Heizungsluft war nicht mehr spürbar. Begeistert ist Familie Mossböck von der Party-Funktion ihrer neuen Komfortlüftung. „Da macht Raclette zu Silvester wieder richtig Spaß!“ Wo in der alten Wohnung tagelang der Geruch der Silvesterfeier spürbar war, ist die Luft im Eigenheim mit Komfortlüftung nach 6 Stunden (2 x 3 Stunden Party-Funktion) wieder super. Auch andere Kochgerüche sind im Alltag spürbar weniger.

 

Wie oft müssen Sie die Filter in Ihrem Komfortlüftungsgerät wechseln und was kosten diese?

Herr Mossböck hat die Filter genau nach einem Jahr Betrieb (im Juli 2012 wurde die Komfortlüftung in Betrieb genommen) gewechselt, obwohl das Gerät noch gar keinen Filtertausch angezeigt hat. Hoval bietet dafür günstige Filterpakete, die bequem über die Hoval Website bestellt werden können. Die Kosten für den Filtertausch belaufen sich auf ca. 60 - 80 Euro jährlich, je nachdem wie oft sie getauscht werden.

 

Wie viel Aufwand war die Installation Ihres Heiz- und Lüftungssystems?

Der Installateur hat die Montage zügig erledigt. Der Aufwand war geringer als gedacht.

 

Was würden Sie einem Freund raten, der ein Haus bauen will?

Wir raten unseren Freunden generell zu einer Komfortlüftung, da wir selbst davon begeistert sind. Würden wir noch einmal ein Haus bauen, dann auf jeden Fall wieder mit einer Komfortlüftung.

Michael P. aus St. Andrä-Wördern: "Meine Wohnraumlüftung funktioniert ganz ausgezeichnet"

Sie wohnen nun bereits mehr als ein Jahr in Ihrem neuen Einfamilienhaus. Wie wohnt es sich darin?

Ich muss erwähnen, dass das schon mein zweites Bauprojekt ist. Mein erstes Haus war ein unzureichend gedämmter Neubau der 90er-Jahre, den ich mit viel Eigenleistung ausgebaut und saniert habe. Die Erfahrungen konnte ich dadurch im neuen Projekt einsetzen. Vor allem die Behaglichkeit im Winter ist in meinem neuen Haus deutlich besser geworden. Keinerlei Zugluft ist spürbar und ganz erstaunlich ist die Dämmwirkung der 3-Scheiben-Verglasung. Ein bisschen Sonne genügt im Winter, um das Haus warm zu halten.

 

 

In Ihrem Haus gibt es auch eine Komfortlüftung. Wie sind die Erfahrungen damit?

Ganz ausgezeichnet. Ich habe mich vor Baubeginn intensiv mit allen haustechnischen Fragen beschäftigt. Zufälligerweise ist ein befreundeter Klient Experte für Wohnraumlüftung. Er hat mir alle Details erklärt und auch die Skepsis genommen. Man hört ja doch immer wieder negative Dinge. Bedenken hatte ich vor allem wegen möglicher Geräusche. Jetzt ist es tatsächlich so, dass man selbst im Aufstellraum des Gerätes schon ganz genau hinhören muss (Anmerkung: das Gerät steht im Technikraum im EG, das Haus ist nicht unterkellert). Auch in der Nacht ist in den Schlafräumen überhaupt nichts zu hören, selbst wenn man die höchste Stufe wählt. Es hat sich ausgezahlt, dass ich ein leises Gerät gewählt habe, obwohl es ein paar hundert Euro mehr kostet. Zusätzlich wurde mir zu großen Rohrdurchmessern und Telefonieschalldämpfern geraten, um ein Strömungsrauschen zu verhindern.

 

Wie empfinden Sie die Luftqualität insbesondere in den Schlafräumen?

Da merkt man einen ganz deutlichen Unterschied zu früher. Im Schlafzimmer kann man eigentlich nur wenige Nächte im Jahr das Fenster kippen, daher war mir die Wirkung in diesem Bereich besonders wichtig. Auch in meinem Arbeitszimmer, das ich bis zu 14 Stunden täglich nutze, ist das oftmals lästig gewordene Fensterlüften nicht mehr notwendig. Wenn ich das Fenster oder die Terrassentüre bei schönem Wetter aufmache, regelt die Anlage auf einen minimalen Wert zurück. Das liegt an der CO2-Regelung, die die Lüftungsstärke automatisch an die Luftqualität anpasst. Wenn wir Gäste haben oder die Kinder im Haus sind, betätige ich schon mal zusätzlich die Stoßlüftungstaste. Ansonsten muss ich mich eigentlich nur mehr um den Filterwechsel kümmern.

 

Apropos Filterwechsel – Wie oft müssen die Filter gewechselt werden und was kostet das?

Ich habe nach 10 Monaten Betrieb das erste Mal die Filter ausgetauscht, da das Bedienteil mir das angezeigt hat. Da sieht man dann, wie schmutzig Luft sein kann. Der Grob- und Feinfilter kosten mich zusammen nur ca. 35€ pro Jahr. Es gibt also für mich keinen Grund bei der Filterung zu sparen.

 

Wieviel Aufwand war die Installation der Anlage?

Mein Freund hat die Anlage so geplant, dass ein minimaler Installationsaufwand notwendig war. Insgesamt sind nur knapp 30 Meter Rohr verlegt, obwohl alle Räume im Erd- und Obergeschoss be- oder entlüftet werden. Ich war erstaunt, wie schnell die Anlage installiert war.

 

Was würden Sie einem Freund raten, der ein Haus bauen will?

Ich glaube das wichtigste ist, die richtigen Personen und Unternehmen zu finden, denen man vertrauen kann. Nicht alles kann man auf einer Baustelle überwachen und überprüfen. Ich habe versucht, mich auf die wesentlichen Ansprüche zu konzentrieren und langlebige, effiziente Komponenten auszuwählen. Auch war für die Grundrissplanung genug Zeit vorhanden, um Kosten durch Flächenoptimierungen zu reduzieren. Ich wollte jedenfalls nicht auf die Vorteile der wichtigsten haustechnischen Annehmlichkeiten verzichten. Dann lieber ein paar Quadratmeter weniger Wohnfläche.

Claudia und Thomas H.: "Heute ist für uns die Luftqualität entscheidend"

Warum haben Sie sich für eine Komfortlüftung entschieden?

Claudia H.: Wir haben uns zuerst für ein Passivhaus entschieden. Nachdem wir einige Informationen zu dem Thema eingeholt haben, wussten wir, dass aus energetischen Gründen eine Komfortlüftung notwendig ist. Auch die Passivhausförderung hätten wir sonst nicht erhalten.

 

Welche Rolle hat die Luftqualität gespielt?

Thomas H.: Zuerst war uns gar nicht klar, dass wir mit dem Lüftungssystem eine viel höhere Wohnqualität erreichen. Seit drei Jahren wohnen wir jetzt in unserem Haus. Unser Bewusstsein für gute Luft in Innenräumen ist in dieser Zeit stark gestiegen. Ehrlich gesagt können wir uns nicht mehr vorstellen, beispielsweise im Winter bei stickiger Luft zu schlafen, wie wir es früher gemacht haben. Das Stoßlüften am Abend reicht bei weitem nicht für die ganze Nacht aus.

 

Gab es bei Ihnen auch Vorbehalte zur Wohnraumlüftung?

Claudia H.: Die Geschichte mit dem Fensteröffnen hat uns beschäftigt. Wir waren etwas irritiert über die Informationen, die wir im Internet dazu gefunden haben. Einige Leute meinten, dass die Fenster bei einer Komfortlüftung immer geschlossen bleiben müssen. Heute sehen wir das viel entspannter. Wenn es draußen kalt ist, haben wir keine Veranlassung die Fenster zu öffnen. Ganz im Gegenteil, das ist ein großer Komfortgewinn für uns. Im Sommer öffnen wir die Fenster, wann immer wir wollen.
Nachdem unsere Kleine eine Pollenallergie hat, lassen wir die Fenster in der Zeit der ärgsten Pollen-Belastung geschlossen.
Thomas H.: Ein Punkt waren auch die Betriebsgeräusche. Wir haben keinen Keller, daher befindet sich unser kleiner Haustechnikraum in der Nähe des Wohnbereichs. Ein lautes Gerät hätte uns sicher gestört. Unsere Lüftung arbeitet beinahe lautlos, was wir bereits im Vorfeld abgeklärt haben. Ich habe auch gehört, dass Lüftungssysteme Zugluft verursachen sollen. Das kann ich aber in keiner Weise bestätigen.

 

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Anlage?

Claudia H.: Wir spüren sie eigentlich am stärksten, wenn wir woanders sind, wo es keine Komfortlüftung gibt. Es ist vergleichbar mit dem Trinkwasser. In Österreich sind wir gewohnt, dass wir das Wasser aus der Leitung trinken können. Den Unterschied merken wir jedes Mal, wenn wir in den Süden auf Urlaub fahren.
Thomas H.: Die Wartung ist unkompliziert. Wir wechseln einmal im Jahr den Filter, was auch für jemanden, der handwerklich nicht so geschickt ist, kein Problem darstellt. Am Gerät wird angezeigt, wann es soweit ist.

 

Würden Sie heute etwas anders machen?

Thomas H.: Wir haben gehört, dass sich bei Lüftungsgeräten auch ein Luftbefeuchtungssystem integrieren lässt. Vor allem im Winter sehe ich das als zusätzlichen Komfortgewinn, wenn die Luft draußen sehr trocken ist. Wir überlegen dieses System nachzurüsten.

 

Wie sieht Ihre Energiebilanz aus?

Claudia H.: Unser Haus ist wirklich extrem sparsam. Kein Vergleich zu unserer früheren Wohnung. Eigentlich bräuchten wir nicht unbedingt eine Heizung, außer in den kältesten Wintertagen. Wir beziehen Fernwärme und freuen uns über die überraschend geringen Betriebskostenabrechnungen.
Thomas H.: Beim Heizwärmebedarf liegen wir in der Kategorie A++. Das ist der Energiestandard für ein Passivhaus. Ich verstehe gar nicht, wieso generell von steigenden Energiekosten beim Wohnen gesprochen wird. Es kommt eben auf die Bauweise und eine moderne Technologie an.

Kurt K. aus Piberbach: "An heissen Tagen bleibt es angenehm kühl im Haus"

Sie sind nun seit November 2012 in Ihrem Haus und haben bereits einen Winter und einen heißen Sommer hinter Ihnen. Wie sind Ihre Erfahrungen und die ihrer Familie mit der Wohnraumlüftung?

In den Wintermonaten war ich sehr angenehm überrascht über das sehr gute Raumklima, auch weil wir im Winter wirklich kein Fenster aufgemacht haben. Man hat wirklich ständig frische Luft im Haus, auch wenn gekocht wird oder sonst welche Gerüche entstanden sind, die dann wirklich rasch wieder verschwinden.

 

Manchmal empfinden Bewohner in der kalten Jahreszeit die Luft als zu trocken – wie sind ihre Erfahrungen zu dieser Thematik?

Die Luft ist zwar in den Wintermonaten trockener als im Sommer aber wir haben nicht das Gefühl einer zu trockenen Luft gehabt. Die Türe zum Wirtschaftsraum und zur Dusche haben wir stets geöffnet.

 

Wie waren ihre Erfahrungen im Sommer mit der Komfortlüftung?

Im Sommer war ich äußerst positiv überrascht. Wir hatten auch nicht wie früher gedacht, die Fenster im Sommer offen. Dies auch, weil der Sommer schon extrem heiß gewesen ist und auf der Terrasse sowie rund um das Haus war es unerträglich heiß, während im Haus die Temperaturen relativ angenehm waren. Wir hatten trotz der vielen Tage mit deutlich über 30° Grad nie mehr als 23° bis 24° Grad im Haus. Ich glaube, dass dies auch wesentlich durch den empfohlenen Solewärmetauscher erreicht wurde. Dadurch war auch im Sommer kein Bedarf die Fenster zu öffnen. Klar hatten wir oft die Terrassentüre offen stehen, aber nur aus Bequemlichkeit und nicht zum Lüften. Wir wohnen hier am Land und da gibt es natürlich auch viele Fliegen, Mücken, Wespen usw. und es war sehr angenehm, dass wir nicht durch dieses Ungeziefer belästigt wurden weil eben die Fenster geschlossen waren.

 

Wie sind ihre sonstigen Erfahrungen?

Wir haben unten einen großen Bereich wo meine Frau auch die Wäsche trocknet und da ist es sehr angenehm, dass diese rasch trocknet und keinerlei muffiger Geruch entsteht.
Auch beim Kochen haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Gerüche in 3 bis 4 Stunden wieder vollkommen verschwunden sind und auch am nächsten Tag gibt es keine Restgerüche vom Vortag und die Luft ist wieder absolut frisch und gut. Bei den Kindern ist zu sagen, dass gerade Stefan um einiges besser schläft, auch weil es im Sommer in seinem Zimmer nicht mehr so unerträglich heiß ist.

 

Was waren die Beweggründe, sich mit dem Thema Wohnraumlüftung zu beschäftigen?

Für mich war immer klar, dass das neue Haus entsprechend gedämmt wird und ein Haus mit entsprechend niedriger Energieklasse sein wird.

 

War das Thema Förderung hier relevant?

Das Thema Förderung war keineswegs ein Beweggrund für diese Entscheidung – ist aber ein schöner Nebeneffekt – sondern ein Haus in Zukunft zu haben, in dem die Betriebskosten entsprechend niedrig sind. Dazu kommt dann bei einem dichten Haus die Problematik der Fensterlüftung, die einfach nicht ausreichend gemacht werden kann. Alleine durch die Personen im Haus würde man das Problem mit Feuchtigkeit/Kondensat nicht in den Griff bekommen, daher war schon fix, dass eine Wohnraumlüftung eingebaut wird.

 

Hat es Bedenken gegeben?

Ja, meine Frau hatte zu Beginn Bedenken, weil sie gemeint hatte, dass man dann im Sommer keine Fenster mehr öffnen dürfe. Aber hier habe ich mich entsprechend informiert und so waren diese Bedenken schnell ausgeräumt.

DI Josef W. aus der Wachau: "Würde mich sofort wieder für eine Wohnraumlüftung entscheiden"

Erzählen Sie uns doch bitte etwas über Ihr Haus und die dort integrierte Wohnraumlüftungsanlage.

Wir wohnen seit fünf Jahren in unserem Haus und sind trotz anfänglicher Skepsis sehr froh über den Einbau der kontrollierten Wohnraumlüftung. Wir wollten von Anfang an, dass unser Haus in ökologischer Bauweise und energiesparend ausgeführt wird. Bereits in der Planungsphase wurde uns von unserem Installateur modernste Haustechnik und eine Wohnraumlüftungsanlage empfohlen. Durch die frühe Einbindung des Installateurs konnten viele Details, welche die Arbeit auf der Baustelle massiv erleichtern, bereits in der Planung berücksichtigt werden.


Uns war wichtig ein hygienisch unbedenkliches System zu installieren. Daher haben wir uns für eine leicht reinigbare, starre Verrohrung mit runden Querschnitten entschieden. Die Rohre selbst haben wir gleich in der Betondecke verlegt. Daher konnten alle anderen Installationen auf der Rohdecke ohne Rücksicht auf die Wohnraumlüftung verlegt werden.

 

Worin sehen Sie den größten Vorteil der Wohnraumlüftungsanlage?

Durch den Einbau eines Lufterdwärmetauschers sparen wir zusätzlich Energie und haben bei großer Hitze im Sommer ein angenehmeres Raumklima.
Da wir beide berufstätig sind und uns somit die Zeit fehlt, regelmäßig manuell mit den Fenstern zu lüften, ist die Wohnraumlüftung extrem praktisch. Abends nach der Arbeit habe ich nicht mehr das Gefühl sofort die Fenster öffnen zu müssen.
Außerdem leidet meine Frau im Frühjahr unter massiven Beschwerden wegen einer Pollenallergie, welche durch die Filterung der Luft innerhalb des Hauses praktisch nicht mehr vorhanden sind.

 

Wie viel Aufwand verursacht das Wechseln der Filter?

Im Herbst entsorge ich den Pollenfilter und ersetze gleichzeitig die Grobfilter. Im Frühjahr kaufe ich einen neuen Pollenfilter und schiebe ihn in das Lüftungsgerät. Den Filter am Lufterdwärmetauscher ersetze ich ebenfalls im Frühling. In Summe beschränkt sich die Wartungsarbeit auf zehn Minuten pro Jahr.

"Gerüche sind jetzt kein Thema mehr"

Wir haben die kontrollierte Wohnraumlüftung nun seit ca. 3 Wochen in Betrieb und wir wohnen seit ein bisschen mehr als 2 Wochen im Haus.

 

Luftqualität

Dadurch, dass das Haus praktisch luftdicht ist, und von selbst so gut wie keine Frischluft ins Haus kommt wenn die Fenster geschlossen sind, bleiben natürlich alle Gerüche im Haus. Der Verputz, die Farbe an den Wänden, der frisch verlegte Parkettboden, die neue Küche, der Fliesenkleber und Fugenmörtel – alles gibt gewisse Gerüche ab. Jedes mal wenn wir in Haus kamen war die Luft darin sehr schlecht. Sie war sehr feucht und es hatte einen unangenehmen Geruch. Wir haben dann immer gleich alle Fenster aufgerissen und gelüftet. Da wir nun aber unsere beiden Stubentiger im Haus haben und nur die Wohnung kennen, sollen sie sich erstmal an Haus gewöhnen und wir lassen sie noch nicht ins Freie. Dadurch können wir im Erdgeschoss die Fenster zum Lüften noch nicht öffnen. Nachdem wir jetzt die kontrollierte Wohnraumlüftung in Betrieb haben, haben sich diese Gerüche aber komplett verflüchtigt. Wenn ich nun nach dem Büro ins Haus komme, finde ich frische gute Luft im Haus vor. Auch nach dem Kochen ist davon spätestens eine halbe Stunde danach nichts mehr im Haus zu riechen. Die Lüftungsanlage hat auch Sensoren eingebaut die auf Automatikbetrieb die Lüftung selbstständig regelt. Das bedeutet, wenn die Luftfeuchtigkeit bzw. der CO2 Gehalt zu hoch ist, wird die Luftmenge selbstständig erhöht. Wir haben das Automatikprogramm allerdings noch nicht wirklich ausprobiert. Wir haben die Lüftung immer auf Stufe 2 (Nennlüftung) laufen bzw. wenn wir nicht daheim sind auf “Abwesend”.

 

Wartung

Die zugeführte Frischluft wird, bevor sie ins Haus kommt 2x gefiltert. Ein Filter ist im Ansaugstutzen im Freien und der zweite im Lüftungsgerät selbst. Es gibt für diesen Filter verschiedene Filterklassen. Wir haben derzeit den Standardfilter (F7). Ich selber bin ja leider von Allergien geplagt und leide von ca. Anfang März bis Ende September an verschiedenen Pollenallergien. (Auch dies war mit ein Grund sich für ein Haus mit Lüftungsanlage zu entscheiden) Laut dem Techniker soll der Standardfilter auch schon ca. 95% der Pollen ausfiltern. Bis jetzt habe ich im Haus keinerlei Beschwerden feststellen können. Die verbrauchte Luft im Haus wird bei den Absaugungen gefiltert (damit wird vermieden, dass die Abluftleitungen verstauben) und dann nochmals vor dem Wärmetauscher. Die Anlage verfügt über eine Anzeige wann die Filter zu kontrollieren sind – alle 90 Tage sollte man die Filter kontrollieren und gegebenenfalls austauschen. Bei uns im Haus haben wir insgesamt 5 Absaug- und 10 Zuluftöffnungen.

 

Lautstärke / Lüftungsgeräusche

Uns wurde bei der Planung unseres Hauses mitgeteilt, dass man die Anlage nicht hören wird. Das kann ich leider in der Form so nicht bestätigen. Wenn es absolut still im Haus ist, kann man die Lüftung schon hören. Man darf sich das Geräusch jetzt nicht als ein typisches Luftgeräusch bzw. ein säuseln oder ähnliches Vorstellen. Es ist auch nur wirklich bei absoluter Stille im Haus zu hören wie z. B. am Abend im Schlafzimmer beim Schlafen gehen. Es ist aber absolut nicht störend bzw. hält einem vom schlafen ab. Man hört einfach nur, dass das Haus belüftet wird. Wenn allerdings nur irgend ein Gerät läuft wie z. B. ein Computer, eine Spielkonsole, Geschirrspüler oder Backrohr, dann ist das Geräusch der Lüftung schon nicht mehr wahrnehmbar. Ich muss es nochmals sagen: Ich schlafe in meinem Haus wie ein Stein! Das Geräusch der Lüftung ist absolut nicht störend oder unangenehm. Ich habe das nur erwähnt, da uns bei der Planung mitgeteilt wurde, dass sie absolut nicht hörbar sein wird. Ich habe auch darauf geachtet, ob Geräusche aus Zimmern oder Teilen des Hauses in andere Räume übertragen werden. Wir haben keine Schalldämpfer oder ähnliches verbaut und können absolut nichts aus anderen Räumen über die Lüftungsleitungen wahrnehmen.

 

Kurz zusammen gefasst: Wir sind bis jetzt sehr zufrieden.

Wollen auch Sie Ihre Erfahrungen zum Thema Wohnraumlüftung mit anderen angehenden Baufamilien teilen?
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